31 March 2026, 08:34

Erstes Vernetzungstreffen für Migranten aus Ostblockstaaten in Berlin

Alte detaillierte Karte von Ostende, Deutschland, mit Straßen, Gebäuden und Sehenswürdigkeiten mit beschreibenden Textanmerkungen.

Erstes Vernetzungstreffen für Migranten aus Ostblockstaaten in Berlin

Dreitägiges Treffen bringt Migrantinnen und Migranten aus ehemaligen Ostblockstaaten zusammen

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Anfang dieses Monats kamen in Deutschland Migrantinnen und Migranten aus ehemaligen Ostblockländern zu einer dreitägigen Veranstaltung zusammen. Das Treffen, das vom 6. bis 8. August stattfand, war die erste Präsenzveranstaltung ihrer Art im Rahmen einer neuen Initiative. Die Organisatorinnen und Organisatoren wollten damit die Vernetzung zwischen Communities mit Wurzeln in der Region stärken.

Die Konferenz fand in der BUNT-Stiftung in Berlin statt und markierte den Start von p(ost) berlin, einem Projekt, das vom Bundesprogramm Demokratie lebt! gefördert und von BUNT geleitet wird. Teilnehmende kamen unter anderem von Gruppen wie Nash Berlin, das ukrainische Künstlerinnen und Künstler unterstützt, sowie vom Mriya-Verein.

Wladimir Weinberg, Vorsitzender des Bundesverbandes russischsprachiger Eltern, hielt einen Vortrag zum Thema Community-Aufbau. Weitere Teilnehmerinnen und Teilnehmer vertraten Organisationen wie die Deutsch-Kasachische Gesellschaft, die seit 1997 aktiv ist, sowie den Kinder- und Jugendverband JunOst, der junge Menschen mit russischsprachigem Hintergrund fördert. Auch der Frauenpower-Verein für ukrainische Frauenintegration aus Sachsen-Anhalt beteiligte sich an den Diskussionen.

Ein wiederkehrendes Thema war die Schwierigkeit, im Ausland erworbene Berufsabschlüsse in Deutschland anerkennen zu lassen. Lehrkräfte und andere Fachkräfte stoßen oft auf Hürden, wenn sie ihre Karriere fortsetzen wollen. BUNT, das Sprach- und Kulturkurse für Migrantinnen und Migranten, Familien und Unternehmen anbietet, betonte den Bedarf an besseren Unterstützungsstrukturen.

Die Veranstaltung bot eine Plattform für Vernetzung und Erfahrungsaustausch zwischen verschiedenen Migrantengruppen. Künftig könnten gemeinsame Initiativen folgen, um Herausforderungen wie die Anerkennung von Qualifikationen anzugehen. Die Organisatorinnen und Organisatoren wollen die Dynamik dieses ersten Treffens nutzen, um weitere Schritte einzuleiten.

Quelle