Drogenfund im Fernbus: Kosovare an deutsch-französischer Grenze kontrolliert
Philipp NetteDrogenfund im Fernbus: Kosovare an deutsch-französischer Grenze kontrolliert
Ein Bürger des Kosovos wurde am frühen Mittwochmorgen bei einer Routinekontrolle in einem Fernbus an der Grenzübergangsstelle Kehl-Europabrücke von der Bundespolizei angehalten. Bei dem Mann wurde eine geringe Menge Cannabisharz gefunden, was rechtliche Konsequenzen für ihn nach sich zog.
Der Vorfall ereignete sich am 19. Februar, als der 28-jährige Reisende für eine Kontrolle ausgewählt wurde. Bei der Durchsuchung entdeckten die Beamten das Cannabisharz, woraufhin sofort ein Bußgeld wegen des illegalen Einfuhrs von Betäubungsmitteln verhängt wurde.
Zudem bestätigten die Behörden einen bestehenden Haftbefehl gegen den Mann wegen Körperverletzung. Statt eine zehntägige Gefängnisstrafe anzutreten, beglich er die Strafe vor Ort – unterstützt durch eine finanzielle Hilfe eines Angehörigen.
Offizielle Zahlen zu drogenbedingten Festnahmen am Grenzübergang Kehl-Europabrücke im Jahr 2024 liegen bisher nicht vor. Der Mann zahlte das Bußgeld und wurde ohne weitere Inhaftierung entlassen. Der Fall unterstreicht die anhaltenden Grenzkontrollen zur Bekämpfung des Drogenschmuggels, auch wenn umfassendere Statistiken zu ähnlichen Vorfällen in diesem Jahr nicht veröffentlicht wurden. Die Polizei überwacht weiterhin den grenzüberschreitenden Verkehr auf illegale Substanzen.






