23 January 2026, 23:00

Doppelte Proteste legen Freiburger Innenstadt am Donnerstag lahm

Eine große Gruppe von Menschen nimmt an einer Protestdemo in Washington, D.C. am 21. Januar 2020 teil und marschiert eine Straße vor einem Gebäude entlang, einige halten Schilder und Transparente, andere fahren Fahrräder, mit Schildern, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Doppelte Proteste legen Freiburger Innenstadt am Donnerstag lahm

Zwei Kundgebungen behindern Verkehr und Fußgänger in Freiburger Innenstadt

Am Donnerstag, dem 22. Januar 2026, wird es in der Freiburger Innenstadt durch zwei getrennte Demonstrationen zu Behinderungen im Verkehr und für Fußgänger kommen. Die erste, eine kurzfristig angemeldete Kundgebung unter dem Motto "Hände weg von Rojava", wird etwa 1.200 Teilnehmer anziehen. Gleichzeitig findet eine zweite, unabhängige Protestaktion der Initiative "Solidarität mit Palästina Freiburg" statt, was die zu erwartenden Verzögerungen noch verstärken wird.

Die frühere Demonstration beginnt um 16:30 Uhr am Platz der Alten Synagoge. Organisiert von "Solidarität mit Palästina Freiburg", werden sich rund 200 Menschen beteiligen. Der Demonstrationszug soll in Richtung Stühlinger Kirchplatz ziehen und dort gegen 18:30 Uhr enden.

Die größere Kundgebung startet um 18:00 Uhr auf dem Europaplatz. Mit etwa 1.200 Teilnehmern wird sie auf einer festgelegten Route durch die Innenstadt führen, bevor sie zum Ausgangspunkt zurückkehrt. Beide Veranstaltungen überschneiden sich zeitweise am Abend, was zu Einschränkungen im Verkehr und auf Gehwegen führen wird. Die Behörden warnen Autofahrer und Fußgänger vor Behinderungen und Verzögerungen. Durch die kombinierte Wirkung der beiden Kundgebungen müssen mit Beeinträchtigungen vom späten Nachmittag bis mindestens 21:00 Uhr gerechnet werden.

Die sich überschneidenden Proteste werden den Verkehr in weiten Teilen der Freiburger Innenstadt erschweren. Straßen Sperrungen und Menschenansammlungen können bis zur Auflösung der letzten Kundgebung zu längeren Fahrzeiten führen. Anwohner und Besucher werden aufgefordert, alternative Routen zu planen oder zusätzliche Zeit für ihre Wege einzuplanen.