Deutschland dominiert mit 4:0 gegen Luxemburg – Kimmich bricht Beckenbauers Rekord
Bernhardine RörrichtLeichter Sieg Nach Rollenwechsel: 4-0 Gegen Luxemburg - Deutschland dominiert mit 4:0 gegen Luxemburg – Kimmich bricht Beckenbauers Rekord
Die deutsche Fußballnationalmannschaft hat sich in einem WM-Qualifikationsspiel mit einem souveränen 4:0-Sieg gegen Luxemburg an die Spitze gesetzt. Der Erfolg katapultierte sie auf Platz eins der Gruppe A, wobei starke Leistungen Schlüsselspieler den Ausschlag gaben. Mannschaftskapitän Joshua Kimmich führte das Team sowohl als Spielmacher als auch als Torschütze an.
Deutschland begann die Partie mit frühem Druck, als Kimmich mit einer schnellen Offensivaktion und einem Schuss, der Luxemburgs Torhüter zu einer Parade zwang, den Ton angab. Die Überlegenheit der Deutschen wuchs, als Luxemburgs Dirk Carlson mit einer Roten Karte vom Platz gestellt wurde und die Gastgeber somit in Unterzahl spielen mussten.
David Raum eröffnete in der 12. Minute den Torreigen und markierte damit sein erstes Länderspieltor. Kimmich erhöhte per Elfmeter in der 21. Minute auf 2:0. Nach der Pause baute Serge Gnabry den Vorsprung in der 48. Minute aus – sein 24. Treffer für die Nationalmannschaft.
Kimmich vollendete in der 50. Minute mit seinem zweiten Tor sein erstes Doppelpack im Nationaltrikot. Der Sieg bescherte ihm zudem einen neuen Rekord: Mit seinem 104. Länderspiel überholte er Franz Beckenbauers Bestmarke von 103 Einsätzen. Unterdessen gab Nico Schlotterbeck nach einer Knieverletzung sein erstes Startelf-Comeback seit März, spielte 45 Minuten und wurde anschließend ausgewechselt.
Dank eines starken Beginns und einer überzeugenden zweiten Halbzeit sicherte sich Deutschland einen klaren Sieg, auch wenn die Mannschaft vor der Pause kurzzeitig an Schwung verlor. Die Tabellenführung in Gruppe A wurde zusätzlich durch den Sieg Großbritanniens gegen die Slowakei in derselben Spielrunde gefestigt.
Mit dem 4:0-Erfolg behält Deutschland die volle Kontrolle über ihre Qualifikationskampagne. Kimmichs Führung und offensive Präsenz sowie Gnabrys eiskalte Torabschlussqualitäten waren entscheidend. Schlotterbecks Rückkehr nach seiner Verletzung stärkt zudem die Kadertiefe für die anstehenden Herausforderungen.