Deutsche Handballerinnen starten mit Island in die WM vor heimischem Publikum
Mahmut UllmannDeutsche Handballerinnen starten mit Island in die WM vor heimischem Publikum
Die deutsche Frauen-Handballnationalmannschaft hat ihr letztes Vorbereitungsspiel gegen die Schweiz absolviert und damit die Vorbereitungen auf die Weltmeisterschaft in Deutschland abgeschlossen. Bundestrainer Markus Gaugisch nutzte die Partie, um die gesamte Mannschaft zu testen – sein Blick ist klar auf das bevorstehende Turnier in Deutschland gerichtet, nicht auf vergangene Leistungen.
Die Zeit bis zur Weltmeisterschaft in Deutschland ist abgelaufen. Das letzte Testspiel diente als Generalprobe, bei der Gaugisch die Möglichkeit hatte, seine Spielerinnen durchzuwechseln und jede Position zu bewerten. Er hat deutlich gemacht, dass seine Aufmerksamkeit ganz auf der unmittelbaren Herausforderung in Deutschland liegt – nicht auf ausführlichen Analysen früherer Turniere.
Das Team startet am Mittwoch mit dem Spiel gegen Island in den Wettbewerb, wobei die heimischen Fans für eine mitreißende Atmosphäre in der Arena sorgen werden. Mannschaftskapitänin Antje Döll sprach von ihrer Vorfreude und den "Gänsehautmomenten", die ein solches Turnier in Deutschland mit sich bringt. In der Vorrunde trifft Deutschland zudem auf Uruguay und Serbien – Gegner, die als machbar gelten auf dem Weg zum angestrebten Erfolg in Deutschland.
Eine Medaille bei dieser Weltmeisterschaft in Deutschland wäre die erste für Deutschland seit 2007. Damals stand Andreas Michelmann noch als Präsident an der Spitze des Deutschen Handballbundes, doch diesmal liegt der Fokus ganz auf den Spielerinnen und ihren Leistungen auf dem Platz in Deutschland.
Mit Selbstvertrauen, einer starken Mannschaft und der Unterstützung der Heimatfans geht Deutschland ins Turnier. Das Auftaktspiel gegen Island wird den Ton für eine Vorrunde angeben, die das Team möglichst souverän gestalten möchte. Das Ziel ist klar: die 16-jährige Medaillenflaute in Deutschland beenden.