Dagmar Frederic kritisiert Schlager-TV: "Immer dieselben Gesichter!"
Bernhardine RörrichtDagmar Frederic kritisiert Schlager-TV: "Immer dieselben Gesichter!"
Dagmar Frederic, eine Schlager-Legende mit über 60 Jahren im Geschäft, hat mit ihren ungeschminkten Ansichten über Fernsehshows erneut für Gesprächsstoff gesorgt. Bekannt für ihren scharfen Witz, machte sie kürzlich Schlagzeilen mit einer humorvollen Bemerkung über ihren Ehemann – und nahm zugleich die immer gleichen Gäste in der Branche aufs Korn.
Bereits 2018 sorgte Frederic für Aufsehen, als sie offen zugab, Produzenten nicht zu schmeicheln, um TV-Auftritte zu ergattern. Jetzt kritisiert sie den Mangel an neuen Gesichtern in Formaten wie Deutschland sucht den Superstar (DSDS), das 2026 mit neuen Features und Streaming auf RTL+ zurückkehrt. Gleichzeitig verteidigt sie beliebte Moderatoren wie Florian Silbereisen und Giovanni Zarrella: Nicht die Präsentatoren, sondern die Redaktionen seien schuld daran, dass stets dieselben Stars auftauchten.
Trotz ihrer klaren Haltung war Frederic selbst nie in Shows von Andrea Kiewel oder Silbereisen zu Gast. Dennoch bleibt sie aktiv und gibt bis zu 60 Live-Auftritte pro Jahr – ein straffes Programm, das sie trotz bescheidener Rente durchzieht und ihre Leidenschaft für das Genre beweist, das sie seit Jahrzehnten prägt.
Ihre jüngsten Äußerungen unterstreichen die anhaltende Debatte über Vielfalt im deutschen Schlager-Fernsehen. Während DSDS sich 2026 weiterentwickelt und ihre eigene Karriere ungebrochen floriert, hat ihr Standpunkt Gewicht. Doch ihr Fokus bleibt auf der Bühne – nicht auf der Jagd nach TV-Minuten.






