Chaotischer Dienstag: Brände, Unfälle und Diebstähle halten Rettungskräfte in Atem
Mahmut UllmannChaotischer Dienstag: Brände, Unfälle und Diebstähle halten Rettungskräfte in Atem
Eine Reihe von Notfällen hielt Rettungskräfte in der gesamten Region am Dienstag in Atem. Die Vorfälle reichten von Bränden und Unfällen über Diebstähle bis hin zu medizinischen Notlagen. In allen Fällen reagierten die Behörden schnell.
Schon am frühen Dienstagmorgen rückten Feuerwehr und Polizei nach einem Feueralarm in die Otto-Bayer-Straße in Oberesslingen aus. Auslöser war verbranntes Essen im Frühstücksraum eines Hotels, das das Gebäude mit Rauch füllte. Die Gäste konnten sicher evakuiert werden, Verletzte gab es nicht.
Später wurden rund 40 Feuerwehrleute und Rettungsfahrzeuge zu einem Restaurant in der Karlstraße gerufen, nachdem heißes Öl in Brand geraten war. Das Feuer war entstanden, als eine weggeworfene Zigarette durch einen Lüftungsschacht in einen Lagerraum gelangte. Der Besitzer konnte die Flammen jedoch mit zwei Feuerlöschern noch vor Eintreffen der Kräfte löschen.
Am Nachmittag stürzte ein Radfahrer auf der Frankenstraße. Unterdessen kam es auf der Stuttgarter Straße im Stadtteil Aich zu einem Verkehrsunfall: Ein 62-jähriger Audi-A4-Fahrer geriet auf die Gegenfahrbahn und streifte einen Bus. Sein Fahrzeug wurde schwer beschädigt – die Reparaturkosten werden auf etwa 20.000 Euro geschätzt –, doch es gab keine Verletzten.
Auf einem Betriebsgelände in Wilsingen klemmte ein 37-jähriger Mitarbeiter bei Demontagearbeiten auf dem Dach eines Fahrzeugs ein und musste von einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden. An anderer Stelle stürzte eine Frau am Abend vom Pferd und zog sich Verletzungen zu.
Die Polizei hatte zudem mit Diebstählen und Rufefällen zu tun: Mehrere Personen wurden auf der Rümelinstraße beim Stehlen von Kleidung aus einem Container erwischt, die Ware konnte jedoch sichergestellt werden. Eine psychisch belastete 26-jährige Frau wurde nach einem Fund am Bahnhof in eine Klinik gebracht. In der Mühlstraße rückten Einsatzkräfte wegen einer schwelenden Matratze in einer Bar aus, größere Schäden blieben jedoch aus.
Zwischen Sonntag und Dienstag war zudem ein Lagerraum in einem Fahrradparkhaus in der Schlossbergstraße aufgebrochen worden. Die Täter sind noch unbekannt.
Alle Vorfälle konnten ohne schwere Folgen geklärt werden, wenn auch einige Betroffene medizinisch versorgt werden mussten. Die lokalen Behörden bleiben wachsam und verfügen über Unterstützungssysteme für psychische Notlagen sowie Notfallmaßnahmen. Die Rettungskräfte der Region waren den ganzen Tag über in erhöhter Bereitschaft.






