CDU Baden-Württemberg setzt 2026 auf Sicherheit, Wirtschaft und Bildungsreformen
Adriane BoucseinCDU Baden-Württemberg setzt 2026 auf Sicherheit, Wirtschaft und Bildungsreformen
Die CDU Baden-Württemberg legt ihre Schwerpunkte für die Landtagswahl 2026 fest
Vor der Landtagswahl 2026 hat die Christlich Demokratische Union (CDU) in Baden-Württemberg ihre zentralen politischen Ziele vorgestellt. Nach Jahrzehnten an der Macht strebt die Partei nun an, ihren Einfluss mit einem Fokus auf Sicherheit, Wirtschaftswachstum und Bildungsreformen zurückzugewinnen. Spitzenkandidat Manuel Hagel schließt dabei Bündnisse mit rechtsextremen oder linksextremen Gruppen ausdrücklich aus.
Die CDU wurde in der Nachkriegszeit von ehemaligen Mitgliedern der Zentrumspartei und anderen konservativen Kräften gegründet. In Baden-Württemberg prägte sie von 1953 bis 2011 die Landespolitik, bevor sie in die Opposition wechselte und 2016 eine Koalition mit den Grünen einging.
Für die anstehende Wahl schlägt die Partei die Einrichtung eines "Sicherheitsrats" vor, um die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Katastrophenschutzbehörden zu verbessern. Zudem setzt sie sich für schärfere Gesetzesdurchsetzung im öffentlichen Raum und erweiterte Befugnisse für die Sicherheitsbehörden ein. Im Bildungsbereich will die CDU private Smartphone-Nutzung an Schulen verbieten, die digitale Kompetenz fördern und die Meisterausbildung gebührenfrei machen.
Wirtschaftlich steht die Partei für eine soziale Marktwirtschaft mit klarer Ausrichtung auf Innovation, Start-ups und berufliche Ausbildung. Gleichzeitig hält sie am mehrgliedrigen Schulsystem fest. Unter Bundesvorsitzendem Friedrich Merz vertritt die CDU eine strengere Migrationspolitik, auch wenn ihre Familien- und Integrationspolitik in den letzten 20 Jahren liberaler geworden ist.
Manuel Hagel, Fraktionschef der CDU im Landtag, betonte, dass die Partei nach der Wahl weder mit der AfD noch mit der Linken koalieren werde.
Der Wahlkampf 2026 der CDU konzentriert sich auf Sicherheit, wirtschaftsfreundliche Politik und Bildungsreformen. Die Partei will ihre Position in Baden-Württemberg stärken, ohne sich mit extremistischen Kräften einzulassen. Zu ihren Vorschlägen zählen striktere Strafverfolgung, digitale Bildungsinitiativen und die Förderung des Handwerks.






