27 June 2026, 10:20

Cadolzburg diskutiert über langfristige Sicherheit der Trinkwasserversorgung

Gemeinde Cadolzburg dementiert Zeitungsbericht: 'Kein Wasserknappheit droht'

Cadolzburg diskutiert über langfristige Sicherheit der Trinkwasserversorgung

In Cadolzburg hat eine öffentliche Debatte über die Wasserversorgung der Stadt begonnen. Auslöser war ein Bericht der Fürther Nachrichten, der auf mögliche langfristige Engpässe hinwies. Sowohl die städtischen Werke als auch Erste Bürgermeisterin Sarah Höfler betonten jedoch, es gebe keinen Notstand – das Trinkwasser bleibe sicher und in vollem Umfang verfügbar.

Seit Mitte April 2026 überprüft die Kommune ihre Wasserversorgung und Abwassersysteme. Der Prozess wird voraussichtlich sechs bis zwölf Monate dauern. Ziel ist es, die Anlagen auf modernen Stand zu bringen und mögliche Risiken zu identifizieren.

Die Stadt betrachtet Wasser, Strom und Abwasserentsorgung als unverzichtbare öffentliche Dienstleistungen. Um die Zukunft zu sichern, erschließt das kommunale Unternehmen neue Wasserquellen und reaktiviert alte Brunnen. Zudem werden im Rahmen zukunftsweisender Projekte die Infrastruktur verbessert und Engpässe vorgebeugt.

Die Behörden stellten klar, dass die aktuellen Einschränkungen für Kleingärten nicht auf Knappheit zurückzuführen sind. Vielmehr handele es sich um vorsorgliche Maßnahmen zum Schutz des öffentlichen Trinkwassernetzes. Darüber hinaus plant die Stadt, ihre kommunalen Satzungen zu überarbeiten, um sie für die Bürger verständlicher zu gestalten – ohne dabei Gebühren zu erhöhen.

Die Trinkwasserversorgung in Cadolzburg ist derzeit stabil und ohne Engpässe. Die laufende Überprüfung und die Infrastrukturprojekte sollen die Zuverlässigkeit langfristig sichern und technische Standards erfüllen. Im Rahmen dieser Maßnahmen sind keine Gebührenerhöhungen vorgesehen.

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