09 February 2026, 23:01

Bundesverdienstkreuz für Sabine Gwarys: 25 Jahre Einsatz für MS-Betroffene

Ein Vogel auf einem Ast eines Baumes mit Gebäuden und Hügeln im Hintergrund, unter einem klaren blauen Himmel, mit Text, der Baden-Württemberg, Deutschland, bewirbt.

Bundesverdienstkreuz für Sabine Gwarys: 25 Jahre Einsatz für MS-Betroffene

Sabine Gwarys ist mit dem Bundesverdienstkreuz für ihr jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement zugunsten von Menschen mit Multipler Sklerose (MS) ausgezeichnet worden. Die Ehrung übernahm Marion Gentges, Justiz- und Migrationsministerin von Baden-Württemberg. Seit 25 Jahren setzt sich Gwarys für Betroffene und ihre Angehörigen ein.

1999 übernahm Gwarys die Leitung der AMSEL-Kontaktgruppe im Ortenaukreis. Seither hat sie daraus ein unverzichtbares Unterstützungsnetz für die Region aufgebaut. Unter ihrer Führung entstanden Räume, in denen MS-Erkrankte und ihre Familien zusammenkommen, Erfahrungen austauschen und Solidarität finden können.

Über ihr lokales Engagement hinaus wirkt Gwarys seit 2009 als stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsagentur für MS (AMSEL)-Landesvorstand. Durch regelmäßige Fortbildungen hält sie ihr Wissen aktuell, um Betroffenen noch besser helfen zu können. Ihr Ansatz verbindet praktische Hilfestellung mit großer Einfühlungsgabe – so erhält jeder individuelle Unterstützung.

Dank ihrer ausgeprägten Kommunikationsfähigkeit hat Gwarys über die Jahre ein breites Netzwerk geknüpft. Ihre Kontakte halfen, neue Ehrenamtliche zu gewinnen und Unterstützung aus Politik und Gesellschaft zu mobilisieren. Ihr Wirken erstreckt sich auf mehrere aktive Regionen, darunter der Ortenaukreis, Bretten/Bruchsal, Backnang/Murrtal und Ostfildern.

Mit dem Bundesverdienstkreuz wird ihr langjähriger Einsatz für die Lebensqualität von MS-Betroffenen gewürdigt. Ihre Arbeit hat lokale Netzwerke gestärkt und unzähligen Familien im Umgang mit der Erkrankung zur Seite gestanden.

Die Auszeichnung unterstreicht Gwarys' nachhaltigen Einfluss auf die MS-Hilfe in Baden-Württemberg. Durch ihr Engagement wurden Ressourcen zugänglicher gemacht und ein Gemeinschaftsgefühl unter Betroffenen gefördert. Die Ehrung steht zugleich für ihren persönlichen Einsatz und die gesellschaftliche Bedeutung ehrenamtlicher Arbeit im Gesundheitsbereich.