Branimir Hrgota verlässt Greuther Fürth – und trifft im Abstiegskrimi auf Hertha BSC
Adriane BoucseinBranimir Hrgota verlässt Greuther Fürth – und trifft im Abstiegskrimi auf Hertha BSC
Branimir Hrgota, der Kapitän des SpVgg Greuther Fürth, wird den Verein nach sieben Jahren verlassen. Der Stürmer hat sich bereits mit Hertha BSC, seinem künftigen Klub, auf die Vertragsbedingungen geeinigt. Sein Abschied fällt in eine Phase, in der Fürth in der 2. Bundesliga gegen den Abstieg kämpft – am kommenden Sonntag steht das entscheidende Spiel gegen eben jenes Hertha BSC an.
Seit 2020 trägt Hrgota die Kapitänsbinde in Fürth und hält mit seinen Toren die Vereinsrekorde sowohl in der Bundesliga als auch in der 2. Bundesliga. In 238 Einsätzen erzielte er 69 Treffer und bereitete 41 weitere vor. Trotz seiner prägenden Rolle lehnte er eine Vertragsverlängerung ab und signalisierte damit frühzeitig seinen Abschied.
Sein Wechsel zu Hertha BSC bedeutet ein Wiedersehen mit Trainer Stefan Leitl, mit dem er bereits in Fürth zusammengearbeitet hat. Die Konstellation verleiht dem Sonntagsspiel zusätzliche Brisanz, da Fürth aktuell auf dem vorletzten Platz in der Abstiegszone steht.
Mit dem Abgang des 31-Jährigen endet eine lange Ära. Seine Erfahrung und Führung werden dem Team fehlen, das verzweifelt versucht, den Fall in die dritte Liga abzuwenden.
Hrgotas Wechsel zu Hertha BSC tritt nach dem Spiel am Sonntag in Kraft. Sein Fehlen hinterlässt bei Fürth eine schmerzhafte Lücke: Gerade in der heißen Phase des Abstiegskampfes verliert der Klub seinen besten Torschützen und Kapitän. Nun muss das Team schnell umdenken, um den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga zu sichern.






