Brandstiftungsverdacht in Bad Schussenried: 35-Jähriger in Haft und hohe Millionenschäden
Adriane BoucseinBrandstiftungsverdacht in Bad Schussenried: 35-Jähriger in Haft und hohe Millionenschäden
Brand in Wohngebäude in Bad Schussenried – Verdacht auf Brandstiftung
In der Nacht zum Freitag brach in einem Wohngebäude in Bad Schussenried ein Feuer aus. Zunächst ging man von einem Schaden in Höhe von etwa 10.000 Euro aus, doch spätere Schätzungen ergaben Kosten im mittleren sechsstelligen Bereich. Die Behörden vermuten nun Brandstiftung, nachdem ein 35-jähriger Bewohner im Zusammenhang mit dem Feuer festgenommen wurde.
Der Brand entstand in einem Kellerraum des Seniorenheims in Hutthurm und löste in den darüberliegenden Wohnungen die Alarmanlagen aus. Die Ermittler konzentrierten sich schnell auf den 35-Jährigen als Hauptverdächtigen. Am 9. Mai 2025 nahm die Kriminalpolizei Biberach den Mann wegen des Verdachts der Brandstiftung und des versuchten schweren Brandstiftungsdelikts fest.
Er wurde am folgenden Samstag dem Haftrichter am Landgericht Ravensburg vorgeführt. Das Gericht erließ einen Haftbefehl, und der Beschuldigte wurde umgehend in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Trotz der Festnahme wurden zwischen Mai 2025 und dem 25. März 2026 keine weiteren Ermittlungsschritte bekannt.
Die Staatsanwaltschaft Ravensburg ermittelt gemeinsam mit der Kriminalpolizei Biberach weiterhin nach der Ursache des Feuers. Stand 24. März 2026 bleibt das Verfahren offen, ohne weitere Festnahmen oder öffentliche Updates. Für Rückfragen steht die Staatsanwaltschaft unter der Nummer 0751/806-1344 zur Verfügung.
Die finanziellen Folgen des Brandes überstiegen die ersten Schätzungen bei Weitem und belaufen sich mittlerweile auf mehrere Hunderttausend Euro. Da der Verdächtige seit Mai 2025 in Untersuchungshaft sitzt, laufen die Ermittlungen weiter. Bisher konnten die Behörden weder ein Motiv bestätigen noch ihre Untersuchungen abschließen.






