Blutige Eifersucht: Vater ersticht Schwiegersohn in Ulmer Restaurant wegen geplanter Hochzeit
Philipp NetteMesserattacke auf künftigen Schwiegersohn: Vater vor Gericht - Blutige Eifersucht: Vater ersticht Schwiegersohn in Ulmer Restaurant wegen geplanter Hochzeit
In Ulm muss sich ein 52-jähriger Mann wegen eines brutalen Messerangriffs in einem Innenstadt-Restaurant vor Gericht verantworten. Bei der Tat wurde der Lebensgefährte seiner Tochter nach einem Streit über ihre Beziehung schwer verletzt. Der Prozess, der in dieser Woche begann, soll sechs Tage dauern.
Der Vorfall ereignete sich in einem Lokale in der Ulmer Innenstadt. Der Angeklagte soll seinen zukünftigen Schwiegersohn mehrfach in Brust und Rücken erstochen haben. Augenzeugen berichteten, der Vater habe die Beziehung seiner Tochter und die geplante 'Hochzeit' schon lange abgelehnt.
Ein Passant, der eingreifen wollte, wurde ebenfalls in das Bein gestochen und musste notoperiert werden. Ein weiterer Gast konnte den Angreifer schließlich stoppen, indem er ihn mit einem Stuhl traf und bis zum Eintreffen der Polizei festhielt. Dem Mann werden nun 'versuchter Mord' und 'schwere Körperverletzung' vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft führt die Gewalt auf seine vehemente Ablehnung der bevorstehenden 'Hochzeit' des Paares zurück. Das Gericht hat Mitte März als Frist für das Urteil festgelegt.
Im Mittelpunkt des Verfahrens steht ein familiärer Konflikt, der in der Öffentlichkeit eskalierte. Sowohl das Opfer als auch der verletzte Zeuge mussten nach dem Angriff medizinisch versorgt werden. Die Entscheidung des Gerichts wird zeigen, ob der Angeklagte wegen der schweren Vorwürfe verurteilt wird.