Bildungsministerin Prien fordert Milliardeninvestitionen für frühkindliche Förderung bis 2029
Mahmut UllmannBildungsministerin Prien fordert Milliardeninvestitionen für frühkindliche Förderung bis 2029
Bessere Bildung zahlt sich aus
Mehr über die Arbeit der Grünen im Bundestag erfahren: Ziele, Initiativen und Gesetze für eine ökologische, gerechte und zukunftsorientierte Gesellschaft.
- Dezember 2025
Gesellschaft, Bildung, Jugend, Wirtschaft, Finanzen, Vermögensverwaltung, persönliche Finanzen, Lernen
Bundesbildungsministerin Karin Prien fordert massive Investitionen in die frühkindliche Bildung – doch wichtige Finanzierungslücken bestehen weiter. Zwar wurden Milliarden für die Kinderbetreuung und den Ausbau der Ganztagsschulen zugesagt, doch andere zentrale Bildungsprogramme stocken. Der Druck auf höhere Standards wächst, während die Geburtenraten sinken und die wirtschaftliche Belastung zunimmt.
Prien konzentriert sich darauf, alle 16 Ländervereinbarungen im Rahmen des KiQuTG-Gesetzes umzusetzen. Dadurch sollen bis 2026 vier Milliarden Euro freigeschaltet werden, zusätzlich zu 3,5 Milliarden Euro, die bis 2029 in den Ausbau der Ganztagsschulen fließen sollen. Ab 2026 ist auch eine Beteiligung an den Betriebskosten vorgesehen. Sie betont, dass qualitativ hochwertige Investitionen in die frühkindliche Bildung die Zukunftschancen der Gesellschaft prägen.
Die Bundesregierung hat zwar Milliarden für Kitas und Ganztagsschulen bereitgestellt, doch andere Bildungsvorhaben bleiben unfinanziert. Ohne weitere Maßnahmen könnten Lücken bei der Schulmodernisierung und der Qualitätsentwicklung bestehen bleiben. Die wirtschaftlichen und sozialen Vorteile einer stärkeren Bildung hängen davon ab, diese Pläne vollständig umzusetzen.