24 January 2026, 21:08

Betrunkener Fahrer randaliert an Kehl-Europabrücke und flieht vor Polizei

Ein Polizeiwagen fährt auf einer Straße neben einer Menschenmenge, wobei einige Menschen Mützen tragen und Taschen tragen, ein Banner links, Geländer mit Bannern dahinter und ein Hintergrund mit Bäumen, einer Brücke, einer Fahne auf einem Mast und einem bewölkten Himmel.

Fahrer Flieht Mehrmals Vor Der Polizei - Betrunkener Fahrer randaliert an Kehl-Europabrücke und flieht vor Polizei

Ein 25-jähriger Autofahrer sorgte am Grenzübergang der Kehl-Europabrücke in Baden-Württemberg für Chaos, nachdem er in geparkte Fahrzeuge gerast war und anschließend vor der Polizei flüchtete. Der Vorfall verursachte einen Schaden von geschätzten 50.000 Euro und führte zu mehreren Anklagepunkten gegen den später gefassten Verdächtigen.

Die Probleme begannen, als der Fahrer – mit einem Blutalkoholwert von 1,6 Promille – zwei abgestellte Fahrzeuge in der Nähe der Grenze beschädigte. Statt anzuhalten, verließ er sein Auto und versuchte, zu Fuß zu fliehen. Die Polizei nahm umgehend die Verfolgung auf und konnte den Mann, der über keinen gültigen Führerschein verfügte, schließlich stellen.

Während der Konfrontation missachtete der Fahrer wiederholt Polizeianweisungen und durchbrach Sperranlagen der Grenzkontrolle. Die Behörden bestätigten später, dass der Verdächtige den Beamten dreimal hintereinander entkommen war, bevor er schließlich gefasst wurde. Die Ermittler haben nun ein Verfahren wegen mehrerer Straftaten eingeleitet, darunter Gefährdung des Straßenverkehrs, Trunkenheit am Steuer, Fahren ohne Führerschein, Nichtbefolgen von Polizeianordnungen und Umgehung von Grenzkontrollen. Die Gesamthöhe des Schadens – an den Fahrzeugen und der Grenzinfrastruktur – wird auf 50.000 Euro geschätzt. Verletzte gab es bei dem Vorfall nicht.

Dem Fahrer drohen nun schwerwiegende juristische Konsequenzen für die Reihe von Straftaten, die er während des Vorfalls begangen hat. Zu den Anklagepunkten zählen Trunkenheitsfahrt, Sachbeschädigung und Widerstand gegen die Staatsgewalt an einem internationalen Grenzübergang. Die Ermittlungen der örtlichen Behörden dauern an.