Betrug, Unfälle und Diebstähle: Süddeutschland in Alarmbereitschaft
Mahmut UllmannBetrug, Unfälle und Diebstähle: Süddeutschland in Alarmbereitschaft
Eine Reihe von Vorfällen in Süddeutschland hat die Behörden veranlasst, die Bevölkerung zur erhöhten Wachsamkeit aufzurufen. Betrugsfälle, Verkehrsunfälle und Arbeitsunfälle haben in den letzten Tagen erhebliche Schäden und finanzielle Verluste verursacht. Die Polizei rät den Bürgern, sich vor Betrug zu schützen und im Straßenverkehr besonders umsichtig zu sein.
In Leutkirch betrog eine Gruppe von Betrügern Hausbesitzer mit gefälschten Dachdecker-Angeboten. Sie verlangten Bargeld-Vorauszahlungen und forderten später zusätzliches Geld für Materialien. Unterdessen wurde ein 63-jähriger Mann in der Region Opfer von Kriminellen, die sich als Bankmitarbeiter ausgaben – sein Konto wurde um mehrere hundert Euro erleichtert.
Ein 23-jähriger Bauarbeiter erlitt schwere Verletzungen, nachdem ein Schalungssystem eingestürzt war und ihn eingeklemmt hatte. Die Unfallursache wird noch ermittelt.
Auch auf den Straßen kam es zu schweren Zwischenfällen. Ein 43-jähriger Mann verlor auf einer vereisten Strecke bei Bad Wurzach die Kontrolle über sein Wohnmobil, das sich überschlug und einen Schaden von geschätzten 35.000 Euro verursachte. An anderer Stelle prallte ein 48-jähriger Lkw-Fahrer aufgrund von Unaufmerksamkeit gegen eine Leitplanke – die Reparaturkosten belaufen sich auf etwa 6.000 Euro. Ein 40-jähriger Fiat-Fahrer wich einem Zusammenstoß aus, touchierte jedoch stattdessen die Leitplanke und verursachte einen Schaden in Höhe mehrerer tausend Euro. In Wangen im Allgäu kollidierte ein Traktor mit einem Citroën-Kastenwagen, richtete einen Schaden von mehreren hundert Euro an und der Fahrer entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort.
Zudem meldete die Polizei einen Einbruch in ein Auto in Bad Wurzach, bei dem ein unbekannter Täter mehrere hundert Euro aus einer im Fahrzeug liegenden Geldbörse stahl. Ein 35-jähriger Autofahrer wurde unter Drogeneinfluss am Steuer erwischt und muss nun mit einem Bußgeld sowie einem mehrmonatigen Fahrverbot rechnen.
Die Behörden erinnern die Bevölkerung daran, verdächtige Aktivitäten zu melden und sich unter www.polizei-beratung.de über Betrugsprävention zu informieren. Besonders wichtig sei es, bei verdächtigen Anrufen sofort aufzulegen.
Die Vorfälle zeigen, wie groß die Gefahren durch kriminelle Machenschaften und Verkehrsrisiken nach wie vor sind. Die Polizei ermittelt weiter in den Fällen und rät den Bürgern, wachsam zu bleiben. In den betroffenen Gebieten wurden finanzielle Verluste, Verletzungen und Sachschäden gemeldet.