Bayerns Frauen kämpfen sich mit 1:1 gegen Barcelona zurück – doch Rote Karte trübt Hoffnung
Philipp NetteBayerns Frauen kämpfen sich mit 1:1 gegen Barcelona zurück – doch Rote Karte trübt Hoffnung
Bayern Münchens Frauenmannschaft hält Champions-League-Träume mit hart erkämpftem 1:1 gegen Barcelona am Leben
Nach einer deutlichen 1:7-Niederlage im Hinspiel gelang den Münchnerinnen ein wichtiger 1:1-Ausgleich – doch eine umstrittene Rote Karte überschattete die Partie. Vor rekordverdächtigen 31.000 Zuschauern in Münchens Stadion entfaltete sich ein dramatisches Spiel.
Barcelona ging bereits in der 8. Minute durch Ewa Pajor in Führung, nachdem ein Abwehrfehler von Giulia Gwinn den Weg zum Tor ebnete. Trotz des Rückstands blieb Bayern kompakt und setzte mit schnellen Kontern nach Balleroberungen gefährlich nach.
Der verdiente Ausgleich fiel in der 69. Minute, als Pernille Harder Franziska Kett mustergültig bediente und diese eiskalt verwandelte. Die Münchnerinnen schienen belohnt für ihre kämpferische Leistung – doch in der 79. Minute kippte die Stimmung. Kett sah nach einem Foul an Salma Paralluelos Zopf die Rote Karte, eine Entscheidung, die Bayerns Sportdirektorin Bianca Rech später als "unverhältnismäßig" kritisierte.
Die Emotionen kochten weiter hoch, als Trainer José Barcala für Proteste gegen den Schiedsrichter mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde. Trotz der Rückschläge blieb Abwehrspielerin Giulia Gwinn nach dem Spiel optimistisch: Barcelona sei "nicht unschlagbar", und im Rückspiel sei "alles möglich".
Das Remis hält Bayerns Traum vom ersten Champions-League-Finale am Leben. Mit einer minimalen Chance auf die Wende reist das Team nun nach Barcelona. Zwar geben die defensive Stabilität und offensive Akzente Hoffnung – die Roten Karten erschweren die Aufgabe jedoch erheblich.






