30 April 2026, 00:45

Bayern streicht Vorabzahlungserinnerungen – Steuerzahler müssen jetzt selbst handeln

Alte deutsche Postkartenumschlag mit einem roten Stempel, der den gedruckten Text "Gesimnacks & Co. & Co." zeigt

Bayern streicht Vorabzahlungserinnerungen – Steuerzahler müssen jetzt selbst handeln

Das Bayerische Landesamt für Steuern stellt die Versendung von Vorabzahlungserinnerungen vor Fristablauf ein. Die Änderung tritt sofort in Kraft und beendet damit einen langjährigen Service. Steuerzahler im Freistaat erhalten künftig keine Benachrichtigungen mehr über anstehende Zahlungstermine.

Bayern war das letzte Bundesland, das diese Erinnerungsfunktion noch angeboten hatte. Die Abschaffung folgt auf einen deutlichen Rückgang papierbasierter Überweisungen, wodurch sich die Kosten kaum noch rechtfertigen ließen. Gleichzeitig wird die Behörde auch keine Zahlungsscheine mehr ihren Schreiben beifügen.

Das Finanzamt empfiehlt nun die Nutzung des SEPA-Lastschriftverfahrens. Dieses System bucht fällige Beträge automatisch ab, sodass manuelle Erinnerungen entfallen. Betroffene Steuerzahler müssen sich ohne vorherige Hinweise auf das neue Verfahren einstellen.

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Damit entfällt ein Service, der bisher nur in Bayern angeboten wurde. Wer sich auf die Erinnerungen verlassen hat, muss Fristen nun selbst im Blick behalten oder auf automatische Zahlungen umsteigen. Die Umstellung spiegelt den allgemeinen Trend weg von papierbasierten Finanztransaktionen wider.

Quelle