Bagger beschädigt Fernwärmeleitung: 30.000 Haushalte frieren in Heidelberg und Schwetzingen
Mahmut UllmannLeck repariert - 30.000 Haushalte erhalten Fernwärme - Bagger beschädigt Fernwärmeleitung: 30.000 Haushalte frieren in Heidelberg und Schwetzingen
Schaden an Fernwärmeanschluss: 30.000 Haushalte in Heidelberg und Schwetzingen ohne ausreichende Heizung
Ein beschädigter Abschnitt des Fernwärmeanschlusses hat in Heidelberg und dem benachbarten Schwetzingen etwa 30.000 Haushalte ohne ordnungsgemäße Heizung zurückgelassen. Das Problem begann am Mittwoch, nachdem ein Bagger das Leitungsnetz beschädigt hatte. Dank Restwärme blieben die Wohnungen zunächst noch über Nacht warm.
Der Schaden wurde entdeckt, nachdem der Bagger die Leitung beschädigt hatte. Zwar fiel die Heizung nicht sofort aus, doch sanken die Temperaturen in den betroffenen Gebäuden bis Donnerstagmorgen spürbar.
Reparaturtrupps konnten das Leck bis zum folgenden Morgen beheben. Allerdings benötigt das System Zeit, um sich zu stabilisieren, bevor der volle Betrieb wiederaufgenommen werden kann. Die Behörden warnten, dass es mehrere Stunden dauern könnte, bis alle Kunden wieder mit Wärme versorgt werden. Die Anwohner wurden aufgefordert, Türen und Fenster nach Möglichkeit geschlossen zu halten. Zudem sollten sie den Verbrauch von Warmwasser einschränken, bis das Netz vollständig wiederhergestellt ist.
Mit einer vollständigen Wiederherstellung der Heizungsversorgung wird bis zum Ende des Tages gerechnet. Der Vorfall unterstreicht die Verwundbarkeit gemeinsamer Wärmeanlagen, auch wenn bisher keine konkrete Partei als verantwortlich für die Reparatur genannt wurde. Betroffene Haushalte sollten die Hinweise weiterhin beachten, bis der Normalbetrieb wieder aufgenommen wird.