04 February 2026, 19:11

Baden-Württembergs Maschinenbau kämpft 2024 mit globalen Rückgängen und regionalen Lichtblicken

Ein Schwarz-Weiß-Foto einer Fabrikszene bei Cadillac Steel Works, das Menschen bei der Bedienung einer großen Maschine zeigt, umgeben von Leitern, Stangen und anderem Equipment.

Warum die Maschinenbauindustrie auf eine Erholung hofft - Baden-Württembergs Maschinenbau kämpft 2024 mit globalen Rückgängen und regionalen Lichtblicken

Baden-Württembergs Maschinenbau durchlebte 2024 ein durchwachsenes Jahr

Die Branche, die mit über 1.500 Unternehmen und 331.500 Beschäftigten zu den wichtigsten Arbeitgebern im Land zählt, verzeichnete bis Jahresende einen realen Rückgang der Aufträge um 2 %. Zwar zeigten sich in einigen Märkten Anzeichen einer Erholung, doch globale Unsicherheiten belasteten weiterhin die Absatzchancen außerhalb der Eurozone.

Die Entwicklung verlief dabei deutlich unterschiedlich zwischen Inlands- und Auslandsmärkten. Innerhalb Deutschlands stieg die Nachfrage nach Maschinen um 16 % und half so, das Geschäft auf bescheidenem Niveau zu stabilisieren. Die inländischen Bestellungen verzeichneten sogar ein leichtes Plus von 3 % – allerdings nach einem preisbereinigten Rückgang um 3 % im Dezember.

Auch die Eurozone bot Lichtblicke: Hier stiegen die Aufträge im Jahresverlauf um 6 %. In einzelnen Monaten wie dem Oktober legte das Wachstum sogar zweistellig zu und erreichte 21 %. Doch außerhalb des Euroraums präsentierte sich das Bild weitaus schwächer. Die Nachfrage aus Nicht-Euro-Ländern brach um 16 % ein und zog die gesamten Auslandsaufträge der Branche um 10 % nach unten.

Trotz der Herausforderungen blicken die Unternehmen vorsichtig optimistisch in die Zukunft. Die Erholung in der Eurozone bringt etwas Entlastung, doch die anhaltende globale Instabilität belastet weiterhin den Absatz in anderen Schlüsselregionen. Detaillierte Daten, welche Länder oder Branchen die größten Rückgänge verzeichneten, liegen jedoch nicht vor.

Der Maschinenbau in Baden-Württemberg schloss das Jahr 2024 mit einem realen Minus von 2 % ab. Inlands- und Euroraum-Nachfrage milderte zwar die stärkeren Verluste anderswo ab, doch die Märkte außerhalb der Eurozone kämpften weiterhin. Mit verhaltener Zuversicht blicken die Unternehmen nun nach vorn – erste Anzeichen einer Besserung in wichtigen Absatzregionen stimmen sie hoffnungsvoll.