28 December 2025, 20:46

Baden-Württemberg stärkt transatlantische Wirtschaft mit USA-Reise der Ministerin

Eine Straße mit Fahrzeugen und Text auf einer Präsentationsfolie.

Baden-Württemberg stärkt transatlantische Wirtschaft mit USA-Reise der Ministerin

Eine hochrangige Wirtschaftsdelegation aus Baden-Württemberg hat sich zu einem einwöchigen Besuch in die USA begeben, um die wirtschaftlichen Beziehungen zu stärken. Unter der Leitung von Wirtschaftsministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut reiste die 60-köpfige Gruppe am 16. November 2025 an. Ziel der Reise ist es, die technologische Zusammenarbeit zu vertiefen und die transatlantischen Handelsverbindungen zwischen den beiden Regionen weiter auszubauen.

Erste Station der Delegation war Washington, D.C., wo Hoffmeister-Kraut Gespräche mit Senator Tommy Tuberville, Vertretern der Weltbank und des US-Außenministeriums führte. Im Mittelpunkt standen wirtschaftspolitische Fragen sowie künftige Kooperationen in Schlüsselbranchen.

Anschließend reiste die Gruppe nach Atlanta, Georgia. Dort besuchte die Ministerin das Curiosity Lab, einen Innovationshub, und traf sich mit Pat Wilson, dem Wirtschaftsminister (Commissioner of Economic Development) von Georgia. Die Gespräche drehten sich um den Ausbau von Partnerschaften, insbesondere in den Bereichen Automobilindustrie und Luftfahrt – zwei zentrale Sektoren dieser Reise. Der letzte Abschnitt der Tour führte die Delegation nach Orlando, Florida. Hier unterzeichnete Hoffmeister-Kraut eine Absichtserklärung, um die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Baden-Württemberg und Florida zu intensivieren. Die Vereinbarung baut auf den bestehenden Handelsströmen auf, wobei die USA weiterhin der wichtigste Handelspartner des Landes bleiben. Allein 2024 exportierte Baden-Württemberg Waren im Wert von 34,809 Milliarden Euro in die USA, darunter Kraftfahrzeuge, Pharmazeutika und Maschinen. Die Importe aus den USA beliefen sich im selben Jahr auf 18,320 Milliarden Euro – ein Beleg für die enge wirtschaftliche Verflechtung beider Regionen.

Der Besuch unterstreicht das Engagement Baden-Württembergs für die transatlantische Zusammenarbeit. Durch den Fokus auf Automobilinnovation und Luftfahrt will die Delegation neue Geschäftschancen erschließen. Die unterzeichneten Abkommen und die hochrangigen Gespräche dürften den Handel und die Investitionen zwischen dem Land und den USA weiter festigen.