Baden-Württemberg stärkt Schutz und Förderung seiner UNESCO-Welterbestätten mit neuem Förderprogramm
Bernhardine RörrichtBaden-Württemberg stärkt Schutz und Förderung seiner UNESCO-Welterbestätten mit neuem Förderprogramm
Baden-Württemberg unternimmt Schritte, um seine UNESCO-Welterbestätten besser zu schützen und zu fördern. Die Landesregierung hat ein neues Förderprogramm angekündigt, das diese Stätten unterstützen soll, um ihr kulturelles und architektonisches Erbe für die Zukunft zu bewahren. Neun Standorte sind beteiligt, zwei weitere werden derzeit für eine mögliche Anerkennung geprüft.
Die Landesregierung hat ein Förderkonzept für die Haushaltsjahre 2023 und darüber hinaus verabschiedet. Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen den Welterbestätten zu stärken, ihre Instandhaltung zu verbessern und das öffentliche Bewusstsein für sie zu schärfen. Für erste Maßnahmen in diesem Jahr wurden bereits rund 250.000 Euro bereitgestellt.
Aktuell tragen sieben Stätten in Baden-Württemberg den Titel UNESCO-Welterbe. Zwei weitere Orte wurden für das aktuelle deutsche Auswahlverfahren eingereicht. Das Ziel besteht darin, ein einheitlicheres Vorgehen bei der Verwaltung und Vermarktung dieser Stätten zu entwickeln.
Grenzüberschreitende Initiativen sollen zudem die Sichtbarkeit der Welterbestätten erhöhen. Die Förderung wird dazu beitragen, Schutzmaßnahmen abzustimmen, das Besuchererlebnis zu verbessern und den langfristigen Erhalt ihres einzigartigen kulturellen Wertes zu sichern.
Das neue Programm sieht finanzielle Unterstützung für Instandhaltung, Vernetzung und Öffentlichkeitsarbeit vor. Durch eine bessere Sichtbarkeit und engere Abstimmung will das Land diese Stätten für kommende Generationen bewahren. Die ersten Maßnahmen sind bereits angelaufen, nachdem die Anfangsfinanzierung bereitsteht.






