20 March 2026, 20:55

Baden-Württemberg rettet internationale Forschung mit neuem Millionen-Programm

Eine Europakarte, die die Europäische Journalisten-Föderation (EFJ) in Blau hervorhebt, mit zusätzlichen Textdetails über die Organisation.

Baden-Württemberg rettet internationale Forschung mit neuem Millionen-Programm

Baden-Württemberg startet neues Programm zur Unterstützung internationaler Forscherinnen und Forscher in schwierigen Arbeitsbedingungen

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Land Baden-Württemberg hat ein neues Förderprogramm für internationale Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ins Leben gerufen, deren Arbeit durch Restriktionen beeinträchtigt wird. Das Global Fellowship Program, mit 3,6 Millionen Euro ausgestattet, bietet bis zu 14 Postdoktorandinnen und Postdoktoranden zeitlich befristete Stellen an. Die Stipendien sollen denen Stabilität und Ressourcen bieten, die ihre Projekte in den USA nicht fortsetzen können.

Die Initiative entstand im Rahmen des Förderpakets Global Partnership in Science, das der Landtag im September 2025 bewilligt hatte. Sie geht auf Gespräche im Frühjahr 2025 zurück, an denen führende Wissenschaftsorganisationen beteiligt waren – darunter die Alexander-von-Humboldt-Stiftung, die Helmholtz-Gemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft, der DAAD und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG). Gemeinsam hatten sie den Bedarf erkannt, Forscherinnen und Forscher zu unterstützen, deren Arbeit aufgrund politischer oder institutioneller Hindernisse gefährdet ist.

Die Fellowships laufen über maximal zwei Jahre an drei zentralen Universitäten: Freiburg, Tübingen und Konstanz. Als Gastinstitutionen fungieren das Freiburg Institute for Advanced Studies (FRIAS), das Future Collegium in Konstanz sowie das Tübinger College of Fellows. Die geförderten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler profitieren zudem von einem standortübergreifenden Programm mit wissenschaftlicher Weiterbildung, Workshops und Sprachkursen.

Ein Start der Fellowships ist bereits ab Frühjahr 2026 möglich. Das Programm legt besonderen Wert auf interdisziplinäre Vernetzung und eigenständige Forschung innerhalb der akademischen Landschaft Baden-Württembergs. Durch strukturierte Unterstützung soll sichergestellt werden, dass Projekte, die anderweitig ins Stocken geraten könnten, fortgeführt werden können.

Die Investition von 3,6 Millionen Euro sichert über zwei Jahre hinweg Stellen für 14 internationale Forscherinnen und Forscher. Die Geförderten erhalten Zugang zu Ressourcen, Mentoring und einem kooperativen Netzwerk im gesamten Land. Der Erfolg des Programms wird davon abhängen, inwieweit es gelingt, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anzuziehen und zu halten, deren Arbeit an anderen Orten gefährdet ist.

Quelle