Baden-Württemberg investiert 24 Millionen Euro in globale Wissenschaftskooperationen
Mahmut UllmannBaden-Württemberg investiert 24 Millionen Euro in globale Wissenschaftskooperationen
Baden-Württemberg startet eine 24-Millionen-Euro-Initiative zur Stärkung der internationalen wissenschaftlichen Zusammenarbeit. Das Programm "Globale Wissenschaftspartnerschaften" wurde am 23. September 2025 von Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Wissenschaftsministerin Petra Olschowski vorgestellt. Mit den Mitteln sollen Spitzenforscher gewonnen und die Verbindungen zu führenden globalen Einrichtungen wie der Harvard University ausgebaut werden.
Die Initiative umfasst drei zentrale Förderprogramme. Ein Global-Institutionen-Programm mit einem Volumen von 10 Millionen Euro soll die Kooperation zwischen der Universität Heidelberg und der Harvard University vertiefen. Weitere 10 Millionen Euro fließen in das Global-Professuren-Programm, das Hochschulen dabei unterstützt, internationale Top-Wissenschaftler mit attraktiven Berufungsangeboten zu gewinnen.
Die verbleibenden 3,6 Millionen Euro entfallen auf das Global-Fellowship-Programm, das Nachwuchsforschern aus dem Ausland Forschungsmöglichkeiten an den Baden-Württemberg Internationalen Hochschulen für Fortgeschrittene Studien (BWIAS) bietet. Die Minister betonten, dass diese Investitionen den Ruf der Region als führender Wissenschaftsstandort weiter festigen werden.
Die Ankündigung erfolgte während einer Kabinettssitzung in Stuttgart. Verantwortliche hoben hervor, dass die Programme die Attraktivität der heimischen Universitäten für internationale Talente steigern und gleichzeitig globale Forschungsnetzwerke stärken sollen.
Das 24-Millionen-Paket richtet sich sowohl an etablierte als auch an aufstrebende Forscher und soll die Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen Baden-Württembergs und internationalen Partnern intensivieren. In der ersten Phase liegt der Fokus auf dem Ausbau bestehender Verbindungen, insbesondere zwischen Heidelberg und Harvard.






