Baden-Württemberg fördert digitale Industrie 4.0 mit 3,85 Millionen Euro für die Allianz-Initiative
Mahmut UllmannBaden-Württemberg fördert digitale Industrie 4.0 mit 3,85 Millionen Euro für die Allianz-Initiative
Baden-Württemberg hat seine Förderung für digitale Innovation in der Industrie mit einer neuen Förderphase für die Allianz Industrie 4.0 ausgeweitet. Die Initiative, die Unternehmen bei der Einführung modernster Technologien unterstützt, erhält vom Wirtschaftsministerium, der Arbeits- und Tourismusbehörde 3,85 Millionen Euro. Bewerbungen für den aktuellen Industrie-4.0-Preis sind ab sofort bis zum 17. März 2026 möglich.
Die Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg vereint rund 50 Partnerorganisationen. Ihr Ziel ist es, Industrieunternehmen durch die digitale Transformation zu begleiten und die Position der Region als führenden Standort für intelligente Produktion zu stärken. Seit ihrem Start vor drei Jahren hat das Preisprogramm der Allianz bereits 10 Unternehmen in der Kategorie 'Exzellenz' und 78 in der Kategorie 'Preisträger' ausgezeichnet.
Die neue Förderphase unter dem Titel 'Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg – Next Level' beginnt im Mai 2026 und läuft bis Ende 2029. Im Mittelpunkt stehen die Bewertung der digitalen Reife von Unternehmen sowie die Erarbeitung maßgeschneiderter Pläne für deren technologische Entwicklung. Die Geschäftsstelle der Allianz bleibt beim VDMA Baden-Württemberg, der Landesvertretung des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau.
Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut, Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, betonte die Bedeutung von Innovation. Sie verwies darauf, dass Investitionen in Schlüsseltechnologien wie künstliche Intelligenz, Robotik und intelligente Produktionssysteme fließen. Mit den 3,85 Millionen Euro des Ministeriums wird sichergestellt, dass die Arbeit der Allianz weiterhin auf die sich wandelnden Bedürfnisse des industriellen Sektors im Land eingeht.
Die verlängerte Förderung ermöglicht es der Allianz, ihre Unterstützung für Unternehmen in Baden-Württemberg auszubauen. Bis Mitte März 2026 können sich Firmen für den Industrie-4.0-Preis bewerben. Die Initiative zielt darauf ab, den digitalen Fortschritt voranzutreiben und die Wettbewerbsfähigkeit der Region in der hochtechnisierten Fertigung zu sichern.






