Baden-Württemberg erhöht Löhne für 110.000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst
Mahmut UllmannBaden-Württemberg erhöht Löhne für 110.000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst
Rund 110.000 Beschäftigte im öffentlichen Dienst Baden-Württembergs erhalten nach einer neu ausgehandelten Vereinbarung höhere Löhne. Die Gehaltserhöhung folgt auf monatelange Verhandlungen und Warnstreiks. Mitarbeiter in den psychiatrischen Landeszentren und anderen öffentlichen Bereichen werden in den kommenden zwei Jahren mehr verdienen.
Die Gespräche begannen Anfang Dezember, nachdem wiederholte Streiks den Dienstbetrieb beeinträchtigt hatten. Die Einigung betrifft direkt 110.000 Angestellte, während weitere 194.000 Beamte indirekt profitieren. Die Beschäftigten erhalten mindestens 100 Euro mehr pro Monat, junge Mitarbeiter sogar einen Aufschlag von 150 Euro.
Die Erhöhungen werden über 27 Monate schrittweise umgesetzt und sind bis zum 31. Januar 2028 abgeschlossen. Rund 10.000 Mitarbeiter in den sieben psychiatrischen Landeszentren des Bundeslands werden von den neuen Regelungen profitieren. Maike Schollenberger, die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Verdi, bezeichnete das Ergebnis als Erfolg und verwies auf eine reale Lohnsteigerung, die sich an den kommunalen Tariftrends orientiert.
Die Vereinbarung sichert tausenden Beschäftigten im öffentlichen Dienst höhere Einkommen. Die Bezüge steigen schrittweise bis Anfang 2028 an, wobei junge Mitarbeiter die stärkste Erhöhung erhalten. Das Abkommen beendet Monate der Unsicherheit nach Streiks und Verhandlungen.
Agreement for 110,000 Workers Still Under Revocation Clause Until March
The wage deal for Baden-Württemberg's public sector employees remains conditional. Officials confirmed the agreement is under a revocation clause until 13 March 2026, allowing either side to withdraw. This adds uncertainty to the 100–150 euro monthly increases for 110,000 workers.






