Ashura-Marsch in Berlin-Mitte bleibt trotz Hitze friedlich und ohne Vorfälle
Bernhardine RörrichtAshura-Marsch in Berlin-Mitte bleibt trotz Hitze friedlich und ohne Vorfälle
Ashura-Marsch in Berlin-Mitte weitgehend friedlich verlaufen
Gestern Nachmittag fand in Berlins Bezirk Mitte der sogenannte Ashura-Marsch statt. Die Veranstaltung blieb durchgehend friedlich, es wurden weder Straftaten noch Ordnungswidrigkeiten gemeldet.
Die Demonstration startete am Berliner Dom und führte über die Route Unter den Linden, Charlottenstraße, Französische Straße und Markgrafenstraße bis zum Gendarmenmarkt, wo sie endete. Auf ihrem Höhepunkt nahmen etwa 600 Menschen am Zug teil.
Wegen der hohen Temperaturen sagten die Veranstalter geplante Zwischenreden ab und unterbrachen den Marsch kurzzeitig, um den Teilnehmenden eine Pause zum Ausruhen und Trinken zu ermöglichen. Mehrere Personen mussten wegen hitzebedingter Kreislaufprobleme medizinisch versorgt werden. Kinder, die an der Demonstration teilnahmen, verließen die Veranstaltung vorzeitig aufgrund der Hitze.
Die Polizei griff ein, um eine inszenierte Darstellung zu unterbinden, bei der Kinder mit Bändern zusammengebunden wurden. Im Laufe des Tages nahm die Zahl der Demonstranten allmählich ab, bis die Kundgebung gegen 20:30 Uhr offiziell endete.
Der Ashura-Marsch verlief ohne Zwischenfälle, wobei weder in den Sprechchören noch auf Transparenten oder in Reden strafbare Inhalte festgestellt wurden. Die Behörden verzeichneten keine im Zusammenhang mit der Veranstaltung stehenden Straftaten. Die Organisatoren und Teilnehmenden hielten sich an die getroffenen Anpassungen, um die Sicherheit bei den hohen Temperaturen zu gewährleisten.
