Alabali-Radovan verteidigt syrische Wiederaufbau-Helfer gegen Abschiebungsdebatten
Adriane BoucseinAlabali-Radovan verteidigt syrische Wiederaufbau-Helfer gegen Abschiebungsdebatten
Entwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan kritisiert Debatten über Abschiebungen von Syrern
Die deutsche Entwicklungsministerin Reem Alabali-Radovan hat die anhaltenden Diskussionen über die Abschiebung von Syrern scharf kritisiert. Gleichzeitig betonte sie die langjährigen Beiträge vieler Syrier zum Wiederaufbau ihres Heimatlandes. Ihre Äußerungen fielen im Rahmen einer Veranstaltung zum Jubiläum der Plattform „Neuer Aufbruch für Syrien“.
Die Ministerin unterstrich, dass sich zahlreiche Syrier bereits seit Jahren aktiv und oft erfolgreich am Wiederaufbau beteiligten. Bei der Berliner Veranstaltung ließ Alabali-Radovan ihre Verärgerung deutlich erkennen. Sie wies Vorwürfe zurück, Syrier müssten endlich einen Beitrag zur Erholung ihres Landes leisten. Stattdessen verwies sie darauf, dass ihr Engagement bereits seit Langem spürbar und konkret sei.
Die Teilnehmer der Zusammenkunft unterstützten ihre Position. Viele hoben ihre enge Verbundenheit mit der deutschen Gesellschaft hervor, ohne dabei ihr starkes Engagement für die Zukunft Syriens zu vernachlässigen. Ihre Beiträge seien sowohl praktisch als auch nachhaltig, argumentierten sie.
Zudem kündigte die Ministerin neue Pläne zur Stärkung der Zusammenarbeit an. Deutschland werde künftig das Wissen und die Fähigkeiten von Diaspora-Gemeinschaften gezielter in seine Entwicklungsprogramme einbinden. Ziel sei es, deren Expertise für den Wiederaufbau besser zu nutzen.
Die Veranstaltung unterstrich das langfristige Engagement der syrischen Gemeinschaft für den Wiederaufbau. Alabali-Radovans Ankündigung deutet auf eine engere Zusammenarbeit mit Diaspora-Gruppen hin. Deren Erfahrungen und Netzwerke sollen in der deutschen Entwicklungspolitik künftig eine größere Rolle spielen.






