Afghane mit elf gefälschten Pässen am Kehler Bahnhof gestoppt
Bernhardine RörrichtAfghane mit elf gefälschten Pässen am Kehler Bahnhof gestoppt
Bundespolizisten haben am Bahnhof Kehl einen 24-jährigen Afghanen mit einer Reihe gefälschter Ausweisdokumente gestoppt. Der Vorfall ereignete sich am 25. Dezember 2025 während routinemäßiger Grenzkontrollen zwischen Frankreich und Deutschland. Die Beamten entdeckten bei dem Mann elf gefälschte afghanische Personalausweise.
Der Mann war aus Frankreich eingereist, als die Beamten vorübergehende Binnengrenzkontrollen durchführten. Da er keine gültigen Reisedokumente vorlegen konnte, gerieten die Ermittler in Verdacht. Eine Durchsuchung seines Gepäcks förderte elf vollständig gefälschte afghanische Ausweispapiere zutage.
Gegenüber den Behörden gab der Mann an, die Dokumente gehörten Angehörigen. Allerdings fanden die Ermittler keine Belege für seine Aussage. Daraufhin wurde ihm die Einreise nach Deutschland verweigert. Die gefälschten Ausweise wurden sofort beschlagnahmt. Nun drohen dem Mann Anklagen wegen Beschaffung falscher amtlicher Ausweispapiere und versuchten unerlaubten Grenzübertritts.
Der Fall wurde an die Staatsanwaltschaft zur weiteren Bearbeitung übergeben. Solange die Ermittlungen andauern, bleibt dem Mann die Einreise nach Deutschland verwehrt. Über Herkunft oder Verwendungszweck der Fälschungen haben die Behörden bisher keine weiteren Angaben gemacht.