03 April 2026, 00:32

68-Jähriger stürzt mit E-Bike in Ulm – Polizei warnt vor Helmverweigerung

Eine Gruppe von Motorradfahrern auf einer Rennstrecke, die Helme tragen, mit Text unten.

68-Jähriger stürzt mit E-Bike in Ulm – Polizei warnt vor Helmverweigerung

Schwerverletzter nach Sturz mit E-Bike in Ulm – Polizei warnt vor Helmverweigerung

Ein 68-jähriger Mann hat am Dienstagnachmittag in Ulm schwere Verletzungen erlitten, nachdem er von seinem E-Bike gestürzt war. Der Unfall ereignete sich gegen 16:45 Uhr auf der Alten Holzhäuser Straße, als der Mann mit seinem Lenker an einer Hecke hängen blieb.

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Laut Polizei verlor der Radfahrer die Kontrolle, stürzte und schlug mit dem Kopf auf der Straße auf. Er erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass er stationär im Krankenhaus behandelt werden musste. Sein E-Bike blieb bei dem Vorfall weitgehend unbeschädigt.

Die Ermittlungen hat nun die Polizei in Uhingen übernommen. Behörden weisen seit Langem auf die Gefahren von Kopfverletzungen bei Radfahrern hin. Jährlich verunglücken in Deutschland etwa 70.000 Radfahrer, davon erleidet etwa ein Drittel gefährliche Schädel-Hirn-Traumata. Statistiken zeigen zudem, dass die Hälfte aller tödlichen Fahrradunfälle auf Kopfverletzungen zurückzuführen ist.

Als Reaktion wirbt die Polizei für die Kampagne "Schütz dein Bestes!", die alle Radfahrer zum Tragen eines Helms motivieren soll. Ziel ist es, schwere Verletzungen und Todesfälle im Straßenverkehr zu reduzieren.

Der verletzte Mann befindet sich weiterhin in Krankenhausbehandlung. Die Polizei betont erneut die Bedeutung von Helmen – insbesondere für ältere Radfahrer und E-Bike-Nutzer. Die Unfallermittlungen dauern an.

Quelle