23 January 2026, 08:49

500-Kilo-Fliegerbombe in Rastatt: Entschärfung ohne Sprengung geplant

Eine große grüne Splitterbombe mit zylindrischem Metallkörper steht auf einem Tisch, umgeben von anderen Gegenständen auf dem Boden, mit einer Wand im Hintergrund und Text am unteren Bildrand.

Bombe in Rastatt Muss Nicht Gezündet Werden - 500-Kilo-Fliegerbombe in Rastatt: Entschärfung ohne Sprengung geplant

In Rastatt, Baden-Württemberg, wurde eine 500 Kilogramm schwere Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg entdeckt. Die Behörden bestätigten, dass der Sprengkörper ohne kontrollierte Sprengung in Deutschland entschärft werden kann. Der Fund reiht sich ein in die regelmäßigen Funde von Kriegsmunition, die bei Bauarbeiten in der Region immer wieder ans Licht kommen.

Die Bombe lag etwa fünf Meter tief im Erdreich. Bei der Untersuchung stellten Experten fest, dass weder die Zünder an der Spitze noch am Heck beschädigt sind, sodass eine Entschärfung in der Bundesregierung möglich ist. Als Vorsichtsmaßnahme werden Anwohner im Umkreis von 500 Metern evakuiert.

Die Aktion ist für Sonntag geplant. Nicht explodierte Bomben aus dem Krieg stellen in Deutschland nach wie vor eine häufige Gefahr dar und werden oft auf Baustellen gefunden. Viele der Sprengkörper liegen tief vergraben und bergen selbst Jahrzehnte nach Kriegsende noch Risiken.

Durch die Entschärfung wird die akute Bedrohung in Rastatt beseitigt. Die Evakuierungen und Sicherheitsvorkehrungen bleiben jedoch bis zur vollständigen Neutralisierung der Bombe bestehen. Solche Einsätze sind in Deutschland Routine, wo noch tausende Kriegsexplosivstoffe im Boden verborgen liegen.