30.000 Haushalte in Heidelberg frieren wegen defekter Fernwärmeleitung
Adriane BoucseinBagger beschädigt Pipeline - 30.000 Haushalte ohne Heizung - 30.000 Haushalte in Heidelberg frieren wegen defekter Fernwärmeleitung
Defekt in Fernwärmeleitung: 30.000 Haushalte in Heidelberg ohne Heizung
Ein beschädigtes Transportrohr der Fernwärme hat etwa 30.000 Haushalte in Heidelberg ohne Heizung zurückgelassen. Der Vorfall ereignete sich, nachdem ein Bagger eine zentrale Leitung des Netzes beschädigt hatte, was zu weitreichenden Störungen führte. Auch das benachbarte Schwetzingen ist von dem Ausfall betroffen.
Der Zwischenfall passierte, als Baumaschinen die Leitung versehentlich durchtrennten. Zunächst hielt Restwärme die Systeme noch in Betrieb, doch inzwischen sinken die Temperaturen in den Wohnungen spürbar. Die Behörden riefen die Anwohner auf, Türen und Fenster geschlossen zu halten und den Verbrauch von Warmwasser einzuschränken, um die vorhandene Wärme zu schonen.
Die Heidelberger Stadtwerke bestätigten den Schaden und teilten mit, dass die Reparaturarbeiten bereits im Gange seien. Ein Sprecher der Heidelberger kommunalen Versorgungsgesellschaft erklärte, dass die Behebung voraussichtlich noch bis zum Ende des Tages abgeschlossen werde. Die Einsatzkräfte arbeiten mit Hochdruck daran, die Versorgung so schnell wie möglich vollständig wiederherzustellen.
Der Leitungsbruch hat die Wärmeversorgung für tausende Haushalte in Heidelberg und Schwetzingen lahmgelegt. Da die Reparaturen voraussichtlich heute abgeschlossen werden, bleiben die Bewohner aufgefordert, bis zur Wiederherstellung des Normalbetriebs weiter sparsam mit der Wärme umzugehen. Bisher liegen keine Angaben dazu vor, warum der Bagger die Leitung beschädigt hat.