07 January 2026, 15:22

19.000 Feyenoord-Fans in Stuttgart: Wie die Polizei den Europa-League-Krimi sicherte

Ein Stadion mit Flutlicht, Eisenstäben, Zuschauern, stehenden Personen, Werbetafeln, Anzeigetafeln, Überwachungskameras und dekorativen Fahnen.

19.000 Feyenoord-Fans in Stuttgart: Wie die Polizei den Europa-League-Krimi sicherte

Mehr als 19.000 Fans von Feyenoord Rotterdam reisten am 6. November 2025 nach Stuttgart, um ein Spiel der UEFA Europa League zu verfolgen. Die Behörden setzten strenge Sicherheitsvorkehrungen um, während sich große Menschenmengen durch die Verkehrsknotenpunkte der Stadt bewegten. Die Bundespolizei bezeichnete die Maßnahme im Nachhinein als Erfolg und sicherte allen Zuschauern eine gefahrlose An- und Abreise zu.

Vor dem Spiel hatte die Bundespolizei den Zugang zum Stuttgarter Hauptbahnhof sowie zu mehreren S-Bahn-Halten eingeschränkt. Ziel war es, gegnerische Fangruppen voneinander zu trennen und mögliche Auseinandersetzungen zu verhindern. Beamte beschlagnahmten zudem Pyrotechnik und Gegenstände zur Gesichtsverhüllung bei einigen Gästefans.

Nach dem Spiel nutzten Tausende Anhänger beider Vereine die S-Bahn-Stationen in Untertürkheim, Bad Cannstatt und Neckarpark. Zur Unterstützung des Stuttgarter Polizeireviers wurden zusätzliche Einheiten der Bundespolizei eingesetzt. Polizeioberrat Matthias Kroll, der Leiter des Reviers, koordinierte als Einsatzleiter die Sicherheitsmaßnahmen. Dasselbe Team wird auch beim nächsten brisanten Spiel am 11. Dezember 2025 im Einsatz sein, wenn der VfB Stuttgart Maccabi Tel Aviv in der MHP-Arena empfängt.

Die Bundespolizei bestätigte, dass alle Zuschauer ohne größere Zwischenfälle an- und abreisen konnten. Der Einsatz basierte auf temporären Verkehrsbeschränkungen und zusätzlichem Personal, um die Ordnung aufrechtzuerhalten. Für künftige Spiele in der MHP-Arena sollen ähnliche Maßnahmen gelten.