1860 München beendet Auswärtsserie – Hobsch über Sieg und Fanproteste
Bernhardine Rörricht1860 München beendet Auswärtsserie – Hobsch über Sieg und Fanproteste
1860-Stürmer Hobsch: "Hier geht es um Wichtigeres"
Nach dem Auswärtssieg des TSV 1860 München äußert sich Patrick Hobsch zum Spieltagesgeschehen und dem vorzeitigen Abbruch der Protestaktionen beider Fangruppen.
Der TSV 1860 München hat im Dezember 2025 seine fünf Spiele andauernde Auswärtsserie ohne Sieg mit einem hart erkämpften Erfolg gegen Ulm beendet. Die Partie, geprägt von frühem Drama und einer vorzeitig abgebrochenen Protestaktion, endete mit einem wichtigen Sieg unter den neuen taktischen Vorgaben von Trainer Markus Kauczinski. Die Fans hatten ursprünglich eine zwölfminütige Schweigeminute als Teil einer bundesweiten Initiative zur Verteidigung der Fankultur geplant – doch die Ereignisse nahmen eine unerwartete Wendung.
Das Spiel begann mit einem Paukenschlag: Sigurd Haugen traf bereits nach 22 Sekunden und brach damit den Münchner Auswärtsfluch. Trotz unpräziser Spielübergänge hielt die Mannschaft den Sieg fest – den vierten in Folge unter Kauczinskis Führung. Der Trainer hatte die Abläufe umstrukturiert, das Trainingspensum reduziert und auf eine stabile Startelf gesetzt – Maßnahmen, die Verteidiger Patrick Hobsch für die nun stabilere Abwehr verantwortlich macht.
Der Erfolg gegen Ulm verlängert Münchens ungeschlagene Serie auf vier Spiele und bestätigt, dass sich Kauczinskis taktische Änderungen auszahlen. Mit dem nächsten Heimspiel will das Team die positive Entwicklung fortsetzen. Gleichzeitig zeigt der abgebrochene Protest die anhaltenden Spannungen zwischen Fangruppen und Fußballverbänden auf.