17-Jähriger zerstört Fußballplatz in Mössingen mit riskanten „Doughnuts“
Bernhardine Rörricht17-Jähriger zerstört Fußballplatz in Mössingen mit riskanten „Doughnuts“
Ein Fußballplatz in Mössingen im Landkreis Tübingen wurde schwer beschädigt, nachdem ein 17-jähriger Fahrer dort sogenannte "Doughnuts" – also kreisende Reifenquietsch-Manöver – auf dem Spielfeld vollführt hatte. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht vom 27. auf den 28. Dezember 2024 und machte den Platz vorerst unbespielbar für Spiele und Trainingseinheiten. Der Jugendliche, der aus der Region stammt, fuhr im Kreis über den Rasen und hinterließ tiefe Spurrillen im Boden. Die aggressiven Fahrmanöver – auch als "Doughnuts" oder Burnout-Drehungen bekannt – rissen große Teile der Spielfläche auf. Die Reparaturkosten werden voraussichtlich mehrere hunderttausend Euro betragen. Die Behörden haben noch nicht bestätigt, ob gegen den Fahrer Anklage erhoben oder Schadensersatzforderungen geltend gemacht werden. Der Platz bleibt bis auf Weiteres gesperrt, während die Schadensbegutachtung läuft. Lokale Vereine und Schulen, die auf die Anlage angewiesen sind, müssen nun nach Ausweichmöglichkeiten suchen. Das volle Ausmaß der finanziellen und logistischen Folgen steht noch nicht fest.